Häufige Fragen Infrastruktur

Welche Vorgangsweise ist bei einem Bauvorhaben zu beachten?

Welche Vorgangsweise ist bei einem Bauvorhaben zu beachten?

Das Steiermärkische Baugesetz definiert, was als Bauvorhaben gilt und legt die behördlichen Vorgangsweisen dazu fest:

Steiermärkisches Baugesetz

Aus gegebenem Anlass wird das Steiermärkische Baugesetz, welches novelliert wurde und mit  01.01.2004 in Kraft getreten ist,  erinnert. Die Gemeinde weist neuerlich auf die Bestimmungen des Stmk. Baugesetzes 1995, LGBL. Nr. 59/1995 zuletzt in der Fassung  LGBL: 33/2002 hin.

Sämtliche Bautätigkeiten sind der Gemeinde vor Inangriffnahme der Baumaßnahmen planbelegt anzuzeigen. Aufgrund dieser Unterlagen hat die Baubehörde zu beurteilen, um welchen Status der Baumaßnahmen  es sich handelt. Dies sind einzuteilen in:

- Baubewilligungsfreie Vorhaben

- Anzeigepflichtige Vorhaben

- Bewilligungspflichtige Vorhaben

Baubewilligungspflichtige Vorhaben gem § 19

Bewilligungspflichtig sind Neu-, Zu-, oder Umbauten von baulichen Anlagen sofern sich aus § § 20 und 21  nicht anderes ergibt.

 

Anzeigepflichtige Vorhaben gem. § 20

Anzeigepflichtig sind folgende Vorhaben im Bauland:

Wohnhausneu-, Um-, oder Zubauten mit Garagen

Eine Baufreistellung ohne örtliche Bauverhandlung ist möglich:

Wenn ein Bebauungsplan, Bebauungsrichtlinien und Bebauungsgrundlagen im Sinne des § 18 festgelegt sind.

Wenn die Nachbarn, der Grundstücke bis zu 30,0 m von den Bauplatzgrenzen entfernt liegen, durch Unterfertigung der Baupläne ausdrücklich ihr Einverständnis mit dem Vorhaben erklärt haben.

Wenn ein konzessionierter Bauführer die Planunterlagen unterzeichnet.

Ölfeuerungsanlagen sind ab 1.1.2004  nur mehr anzeigepflichtig und es erfolgt eine Baufreistellung auf den Einreichunterlagen

Baubewilligungsfreie Vorhaben gem . § 21

Dazu zählen die Errichtung, Änderung und Erweiterung von Nebengebäuden ( unter 40 m2)  im Rahmen der Land- u. Forstwirtschaft.  Gerätehütten im Bauland bis 40 m2, sowie kleinere bauliche Anlagen und Zubauten im Bauland. Diese Vorhaben sind vor Inangriffnahme der Baubehörde schriftlich anzuzeigen, es erfolgt dann eine Baufreistellung.

 
4. Benützungsbewilligung

Nach Fertigstellung des Bauvorhabens hat  der Bauherr gem. Par. 38 vor deren Benützung um die Benützungsbewilligung anzusuchen. Eine Endbeschau vor Ort kann unterbleiben und die Benützungsbewilligung ist aufgrund der Aktenlagen zu erteilen; wenn

1. eine Bescheinigung des Bauführers über die bewilligungsgemäße und den Bauvorschriften entsprechende Bauausführung,

2. eine Überprüfungsbefund des Rauchfangkehrermeisters über die vorschrifts- gemäße Ausführung der Rauchfänge,

3. und ein Attest eines befugten Elektrounternehmens über die vorschrifts- gemäße Elektroinstallation vorgelegt wird.

4.  Bei Garagen und Nebengebäuden im Freiland unter 40 m2 ist keine Endbeschau notwendig.

5. Bei Bauten im Bauland unter 40 m2 ist ebenfalls keine Endbeschau erforderlich. Die vorne angeführten Atteste sind jedoch in jedem Falle vorzulegen.

Alle Bauwerber werden ersucht, nach Fertigstellung vor Benützung um die Benützungsbewilligung  anzusuchen, da bei Nichtvorhandensein im Brandfalle die Versicherung leistungsfrei ist.

Weitere Infos und Kontakt unter folgendem Link:

Bauvorhaben

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