Pfarrkirche St. Marein

Die spätgotische, zweischiffige Hallenkirche zählt zu den bedeutendsten sakralen Bauten in der Steiermark. 1140 wurde hier nahe einer bestehenden Marienkirche ein Augustiner-Chorherrenstift gegründet. Dieses wurde schon 1143 auf die ruhige und vom Murtal nicht einsichtbare Hochebene, dem heutigen Seckau verlegt. Aus Dank und zur Erinnerung an diese auf Mareiner Boden erfolgte Gründung bzw. Stiftung dieses ursprünglichen Augustiner Chorherrenstiftes entstand von 1437-1448 unter dem Seckauer Probst Andreas Ennsthaler und dem Admonter Baumeister Niklas Velbacher diese herrliche Kirche.

Bereits 1480 bei einem Türkeneinfall schwer verwüstet, wurde sie unter Propst Johannes Dürnberger wiederhergestellt und 1490 erneut geweiht.

Der durch die Maßwerkfenster lichtdurchflutete Raum birgt reiche Bauplastik, einmalige, symbolträchtige Dekorationsmalereien in den Gewölbefeldern, sowie ein erst bei der letzten Innenrestaurierung (2000) entdecktes Wandfresko, (3,5 x 7,9 m, das die Krönung der Muttergottes durch die Dreifaltigkeit darstellt. Reicher Figurenschmuck, der den gotischen Chorschluss gefühlvoll angepasste barocke Hochaltar (1703) und das kunsthistorisch wertvollste Objekt, ein spätgotischer Flügelaltar aus dem Jahr 1524, ziehen viele Kunst- und Kulturfreunde an.

Führungen sind nach Anmeldung bzw. Rücksprache mit der Pfarrkanzlei (03515-4247 und  0676/87426453) möglich.

In der Annakapelle, der ehemaligen Sakristei, werden die Wochentagsmessen und Sonntagsvorabendmessen abgehalten.

Hier finden Sie weitere Informationen zu den Malereien in der Kirche.

http://www.youtube.com/watch?v=zyvnDtaHx_E